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Leben mit Borderline

Skills



Skills sind Fertigkeiten und Fähigkeiten für Borderline Patienten, mit denen man schädliches Verhalten vermeiden kann.


Laut der DBT unterscheidet man zwischen Stresstoleranz, Umgang mit Gefühlen, Zwischenmenschliche Fertigkeiten, Selbstwert und Achtsamkeit.

Je nach Anspannungsgrad werden Skills aus den verschiedenen Bereichen genutzt.

Bei einer Skala von 0-100 werden ab 70 die Stresstoleranzsskills angewandt, darunter alle anderen. Der Bereich Achtsamkeit umfasst alle Skillbereiche.


Stresssituationen können zB. Situationen, in denen man in heftige Wut, Angst und Einsamkeit erlebt sein. Auch traurige, niedergedrückte Stimmung gehört dazu.




Notfallkoffer Definition


Der Notfallkoffer kann ein kleines Täschchen sein, das man immer bei sich hat.


In ihm können Skillsgegenstände sein, die man gut gebrauchen kann. Z.B auch ein Hilfekärtchen, die eigene Skillsliste und Gegenstände die einem in Hochstress helfen. Immer wieder ist es ratsam alle wichtigen Skills darin auf ihre Aktualität zu prüfen und ggf. auszutauschen.


Hilfreich wäre es dazu einen Zeitpunkt zu setzen, an dem die Aktualität überprüft wird.


Skillsketten Definition


Eine Skillskette kann auch gut helfen, da man schwarz auf weiß hat, was man als nächstes zu tun hat. Sie wird hauptsächlich in der Hochanspannung verwendet, jedoch auch für andere Problembereiche.


Die Kette fängt mit einem Powerskill („Hallo wach Effekt“) an. Sie wird mit 3-4 Stresstoleranzfertigkeiten weiter geführt und endet mit einem „Umgang mit Gefühlen“-Skill, da es sonst zur Sägezahnkurve kommt.


Dies ist der Effekt, wenn man nur noch mit Stresstoleranzskills arbeitet. Dabei kommt es zu einer kurzfristigen Reduktion der Anspannung, die jedoch schnell wieder ansteigt, wenn man nicht die Ursache – Emotionen analysiert und reguliert. Das kann zB. mit einem Gefühlsprotokoll oder dem emotionalen Netz geschehen.


Wichtig dabei ist, dass sie an ruhigeren Tagen vorgeplant und geübt wird, damit sie in wirklichen Stesssituationen abrufbar ist. Die Liste, sowie die Dinge, sollten dann auch in den Situationen griffbereit sein, wie zB. in einem Notfallkoffer.


Eigene Gedanken zu Skills


Skills sollen einem helfen, von daher ist es wichtig, dass man möglichst Dinge tut, die man auch gerne macht. Bei Hochstress können sie auch mal anstrengend werden, jedoch kann man nur so zurück aus der Dissoziation kommen. Auch Selbstverletzungen und Suizidverhalten können dadurch vermieden werden, man wird dann sozusagen wachgerüttelt.


Was auch helfen kann ist eine Skillsliste nach Anwendung zu unterteilen, dass heißt: was mache ich wenn ich Traurig / Einsam / Wütend / Unterwegs / zu Hause etc. bin, da man nicht überall die gleichen Möglichkeiten hat und verschiedene Fähigkeiten in unterschiedlichen Situationen besser oder schlechter wirken.